Schwieriges Wochenende in Lignières/NE

Bereits eine Woche nach dem Supermoto in Hoch-Ybrig ging es in Lignières/NE in die nächste Runde der Supermoto Schweizer-Meisterschaft.

Im 1. Training ist Randy wie immer mit alten Reifen ausgerückt um zu sehen wie der Grip und der Allgemeine Zustand der schnellen Strecke in Lignieres ist.

Im 2. Training verbesserten sich alle Spitzenfahrer, so auch Randy, zum Ende des Trainings lag er 0.5 Sek. vor dem 2. platzierten. Randy fühlte sich wohl auf seiner Kawasaki, was auch immer sehr wichtig ist um schnelle Rundenzeiten zu fahren.

Für das Zeittraining wurden dann hinten und vorne neue Slicks aufgezogen, denn auch hier wurde normal gestartet. Randy`s Ziel war es sich wieder für die 1. Startreihe zu Qualifizieren. In seiner aller letzten Runde des Zeittrainings ist Randy die 3. schnellste Zeit gelungen, 0.3 Sek. hinter Pole Mann Philippe Dupasquier.

Der Start zum 1. Lauf am Sonntag war nahezu perfekt, Randy konnte sich gleich nach der ersten Kurve an der 2. Stelle platzieren. Doch Eingangs der 2. Kurve überschätze sich ein Fahrer masslos mit dem Bremspunkt, er fuhr direkt in Randys Motorrad und riss ihn auch noch zu Boden, zum Glück kam Randy nach dem Crash ohne Verletzungen davon, doch er musste als letzter in die 2. Runde. Am Schluss war es Rang 17. Randy kam stinksauer zurück ins Fahrerlager, dort merkten erst alle wie viel Glück er hatte, denn am hinteren Teil des Motorrades war nahezu alles kaputt oder verbogen. Alle verfügbaren Hände wurden gebraucht um das Motorrad wieder fit zu kriegen für den 2. Rennlauf des Tages.
Der 2. Lauf verlief dann zum Glück wieder ohne Startcrash, so dass Randy noch mit einem kaputten Hinterrad ein guter 4. Platz einfahren konnte.
Der 3. Lauf hatte es dann in sich, kurz vor dem Start fing es an zu regnen, so dass Randy sich entschied vorne einen Regenreifen zu montieren, was im Nachhinein ein Fehler war, doch im Nachhinein ist man immer schlauer. Randy fuhr bis mitte Rennen an 4. Stelle, doch mitte Rennen klappte ihm in der Zielkurve das Vorderrad ein, und die Maschine war im Kiesbett. Randy versuchte alles um das Rennen wieder aufzunehmen, doch nach einer Runde merkte er wie alles verbogen war. Mit einer riesen Enttäuschung kam er zurück in die Box.
Nun heisst es, Lignières vergessen und in knapp 3 Wochen (11./12. Juli 2015) geht es dann in Bäretswil in die nächste Runde.

Vielen Dank an alle Sponsoren und 100er Club Mitglieder, ohne euch wäre vieles nicht möglich!!

 

Euer Team Hehli